Samstag, 21. Januar 2012

Entenwecker

Manche Dinge passen irgendwie nicht in das normale Weltbild. So auch das Entengeschnatter und das laute Plätschern, wie es beim Landen von Enten auf einer großen Wasserfläche entsteht. Diese Geräusche haben mich heute Morgen aus dem Schlaf gerissen. Enten vor meinem Schlafzimmerfenster? Unmöglich! Da ist doch nur der kleine, schmale Flehbach und zwischen ihm und meinem Wohnhaus außerdem eine Wiesenfläche. Ich muss wohl von Enten geträumt haben, war mein Gedanke... Aber da war es schon wieder: munteres Stockentengequacke! Und ich habe es definitiv nicht geträumt.

Neugierig, wie ich bin, habe ich rausgeschaut und meinen Augen nicht getraut. Wiese? Fehlanzeige! Hinter meinem Wohnhaus erstreckt sich ein großer See, denn alles ist vom "kleinen" Flehbach geflutet worden. Der viele Regen der letzten Tage hat offenkundig nicht mehr in das begradigte Bächlein gepasst. Und jetzt habe ich tatsächlich Enten vor dem Schlafzimmerfenster. :-)

Aus der Nähe betrachtet, sieht der überflutete Bereich wirklich spannend aus. Die Enten haben sich übrigens hinter den Bäumen versteckt, als ich sie fotografieren wollte.


Über diesen gefluteten Weg gehe ich sonst
zur Arbeit - ohne nasse Füße zu bekommen















Netter Versuch, aber die kleinen Sandsäcke helfen
auch nicht mehr, den Flehbach zurückzuhalten



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