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Montag, 18. Juni 2012

GEO-Tag der Artenvielfalt 2012 in der Dellbrücker Heide

Am 16. Juni 2012 hat deutschlandweit zum 14. Mal der GEO-Tag der Artenvielfalt stattgefunden. Im Rahmen vieler Aktionen im ganzen Land sind Naturbegeisterte - Experten und Laien - nach draußen gegangen, um eine Art "Inventur" in allerlei Gebieten durchzuführen. In meiner Heimatstadt Köln hat es am Samstagmorgen eine dreistündige Veranstaltung im Naturschutzgebiet Dellbrücker Heide gegeben, geleitet von G. Falk und H. Sticht vom BUND. Trotz des nicht gerade optimalen Wetters habe ich an der Wanderung teilgenommen und einige schöne Arten beobachtet und fotografiert. Bei Naturgucker.de gibt es unter dem folgenden Link meine detaillierte Beobachtungsliste vom GEO-Tag der Artenvielfalt und von einigen anderen Gelegenheiten: Bitte hier klicken.

Und das hier sind meine Fotoimpressionen:
 
Die Dellbrücker Heide am 16. Juni 2012

Weinbergschnecke (Helix pomatia)

Gelbschwarzer Blattkäfer (Cryptocephalus moraei)

Auch ein Käfer: ein weibliches
Glühwürmchen (Lampyris noctiluca)

Hohes Fingerkraut (Potentilla recta)

Rapunzel-Glockenblume (Campanula rapunculus)

Scharfer Mauerpfeffer (Sedum acre)


Goldgelber Zitterling (Tremella mesenterica)

Erdkröte (Bufo bufo)

Asiatische Marienkäfer (Harmonia axyridis)

Dieser Falter heißt Crambus pascuella

Der Blattkäfer Chrysolina varians

Der Zipfelkäfer Anthocomus fasciatus

Aufblühende Nickende Distel (Carduus nutans)

Echtes Eisenkraut (Verbena officinalis)

Kohlwanze (Eurydema oleracea)
Acker-Gauchheil (Anagallis arvensis)
 







Sonntag, 24. April 2011

Osterhase gesichtet!



Bei diesem herrlichen Wetter muss man einfach vor die Tür gehen. Also bin ich am heutigen Ostersonntag mit Freunden zum Naturschutzgebiet Himmelgeister Rheinbogen gefahren. Die vielen Blüten und die vielfältigen Möglichkeiten für Tierbeobachtungen haben sofort gute Laune aufkommen lassen. Und das Wichtigste: Wir haben den Osterhasen gesehen - genau genommen sogar fünf davon. Denn am Himmelgeister Rheinbogen gibt es Feldhasen, sie finden in dem geschützten Gebiet einen idealen Lebensraum. Im hohen Gras sind sie schwer auszumachen gewesen, sie haben gewissermaßen sich selbst und nicht die Eier versteckt. :-)

Dass der Frühling inzwischen voll und ganz Einzug gehalten hat, ist auch an den vielen singenden und balzenden Vögeln zu sehen. Wir haben vier Nachtigallen gehört und eine sogar gesehen. Außerdem haben Fasanenmännchen sich in voller Pracht den Weibchen präsentiert und geradezu unglaublich viele Dorngrasmücken haben aus den Bäumen ihre fröhlichen Lieder schallen lassen. Gefreut habe ich mich auch über die erste Beobachtung des Kleinen Feuerfalters in diesem Jahr.

Singende Nachtigall:

















Singende Dorngrasmücke:















Balzendes Fasanenmännchen:















Die Dame nimmt es recht gelassen:















Kleiner Feuerfalter:

Sonntag, 2. Januar 2011

Schmetterlinge im Schnee




Bei Schmetterlingen denken die meisten Menschen an warme Temperaturen und Sommerwiesen voller Blumen. Dass man diesen zarten Geschöpfen sogar im Winter bei Schnee begegnen kann, dürfte wohl die meisten Menschen überraschen. Heute ist ein idealer Tag für die Beobachtung gewesen: Es ist zwar kühl gewesen, aber sonnig. Während meines Spaziergangs durch den Grafenberger Wald habe ich Ausschau nach Schmetterlingen im Schnee gehalten und ich bin fündig geworden. Sieben männliche und zwei weibliche Kleine Frostspanner, deren wissenschaftlicher Name Operophtera brumata
lautet, habe ich beobachten können.

Die Flugzeit dieser kleinen Insekten, die der Kälte des Winters trotzen, dauert von Mitte Oktober bis Ende Dezember/Anfang Januar. Insofern ist es ein Glücksfall gewesen, dass heute so gutes "Falterwetter" gewesen ist, denn in Kürze wird die Lebensspanne der Schmetterlingsgeneration aus diesem Winter abgelaufen sein.

Dass ihnen die eisige Kälte nichts anhaben kann, ist nicht die einzige Besonderheit der Kleinen Frostspanner. Bei diesen Tieren können nur die Männchen fliegen, die Weibchen haben nur verkümmerte Flügel und können sich deshalb nur laufend fortbewegen. Sie klettern an Baumstämmen empor und warten dort auf die Männchen, um sich mit ihnen zu paaren. Weitere Fotos gibt es auf meiner Internetseite Fotoreiseberichte.de.